General News

Sportpolitik: Eskalation auf dem Eis

August 10, 2026Carlos Mendoza1 мин

Es erfordert Mut, ein Athlet im Bundeskader zu sein. Nicht nur, um mit Geschwindigkeiten von rund 50 km/h auf schmalen Kufen durch die Kurven zu jagen, sondern auch, um sich vor laufender Kamera auf einen Stuhl zu setzen und über seine Wahrnehmung von Entscheidungen im Verband zu sprechen. "Ich fühle mich eingeschüchtert, ich fühle mich bedrängt", sagte ein Eisschnellläufer vor über einem Monat in einem Bericht der ARD. Ein zweiter fühlte sich "niedergemacht". Andere sprachen von einer "inakzeptablen" Situation, hatten "schlaflose Nächte" und sahen ihren Beruf und ihre Karriere "in Gefahr". Manchen beschäftigte die Frage, ob die bloße Äußerung von Gefühlen in dieser Lage überhaupt erlaubt sei: "Oder ist das verboten, was ich gerade mache?"

Sport Politics: Escalation on the Ice

It takes courage to be a national team athlete. Not just to chase around curves at speeds of about 50 km/h on narrow blades, but also to sit down on a chair when the camera is running and talk about your perception of decisions within the federation. "I feel intimidated, I feel pressured," said a speed skater more than a month ago in a report by ARD. A second felt "belittled." Others spoke of an "unacceptable" situation, had "sleepless nights," and saw their profession and career "in danger." And some were occupied by the question of whether merely expressing feelings in this situation was allowed: "Or is what I'm doing right now forbidden?"