Die Bemühungen der Grünen, der SPD und der Volt-Partei um die Bildung einer gemeinsamen Stadtregierung in München sind gescheitert. Die drei Parteien führten Sondierungsgespräche im Rathaus, um die Möglichkeit einer Koalition auszuloten. Die Gespräche zerbrachen jedoch, wobei die kleinste der beteiligten Fraktionen ihren Ausstieg verkündete.
Die genauen Gründe für das Scheitern wurden nicht im Detail offengelegt, doch wird vermutet, dass unterschiedliche Vorstellungen über die Ausrichtung der zukünftigen Stadtpolitik und die Verteilung von Zuständigkeiten die Verhandlungen belasteten. Die Volt-Partei, als jüngste und kleinste Kraft im Bündnis, scheint dabei eine entscheidende Rolle gespielt zu haben.
Dieser Ausgang der Gespräche hinterlässt eine Lücke in der politischen Landschaft Münchens und wirft Fragen bezüglich der künftigen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat auf. Nun müssen die verbleibenden Parteien nach alternativen Wegen suchen, um eine stabile politische Führung für die bayerische Landeshauptstadt zu gewährleisten.
